Ein wirklich unter die Haut gehender Anti-Kriegs-Film aus Japan von 1964. In beeindruckenden, poetischen Bildern wird die Geschichte zweier Frauen erzählt, die im mittelalterlichen Japan in Kriegszeiten überleben, in dem sie Soldaten töten, die sich im Schilf verirren, und deren Ausrüstung an einen Waffenhändler verkaufen.
Ein alter Bekannter kommt zu Besuch , um den beiden mitzuteilen, dass der Mann der Jüngeren im Krieg gestorben ist. Die Jüngere und der Mann verlieben sich ineinander, aber die Ältere wird eifersüchtig und möchte das Verhältnis zerstören.
Der Film schildert wie Menschen der Verrohung und Endsolidarisierung des Krieges unterliegen, weil jeder nur noch auf sein eigenes Überleben zurückgeworfen ist. Er glänzt nicht durch Gewaltszenen, sondern durch eindringlich Bilder, die die innere, menschliche Verarmung als eine der Schlimmsten Folgen eines Krieges nach außen kehrt. Wirklich eindrucksvoll, vielleicht gerade in diesen Zeiten.
Eine genauere Beschreibung des Films gibt es hier:
http://www.ofdb.de/film/2214,Onibaba---Die-T%C3%B6terinnen